Sonderausstellung 14.10.2017 – 4.2.2018
Eine fremde Welt voller Götter und Dämonen, verbunden mit geheimnisvollen Ritualen: Die Kulte und Bestattungspraktiken der Etrusker galten bereits in der Antike als einzigartig. Bis heute faszinieren die Funde aus etruskischen Heiligtümern und Gräbern Wissenschaftler wie Laien. Die Sonderausstellung führt die Besucher in diese vielgestaltige Welt der Religion und Jenseitsvorstellungen der etruskischen Zivilisation.

Hochrangige archäologische Funde aus Nord- und Mittelitalien geben in der Ausstellung einen faszinierenden Einblick in die etruskische Kultur und die Götterwelt Altitaliens. Religion und Kult bildeten für die Etrusker feste Bestandteile des Alltags. Beinahe jeder Aspekt des täglichen Lebens war für sie von einem tiefen religiösen Sinn durchdrungen. Die Etrusker erlebten die Ereignisse jeden Tages als Ausdruck göttlichen Willens, der das Diesseits wie das Jenseits bestimmte.

Die Römer schätzten dabei besonders die Kenntnisse der Etrusker bei Weissagungs- und Totenritualen. Mit Hilfe solcher Handlungen glaubten die Etrusker, den Willen der Götter deuten und beeinflussen zu können. Die reichen Beigabenensembles etruskischer Gräber bezeugen die Vorstellung von einer Weiterexistenz nach dem Tod. Für diese stattete man den Verstorbenen mit allen notwendigen Dingen aus. Die ausgestellten Funde aus Gräbern und Heiligtümern gewähren einen lebendigen Einblick in das alltägliche Leben von Frauen, Adligen und Kriegern in der etruskischen Gesellschaft.



Eine Ausstellung des Archäologischen Museums Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Museo Archeologico Nazionale Florenz, dem Museo Etrusco Guarnacci Volterra, der Soprintendenza Archeologia della Toscana, Contemporanea Progetti GmbH, Florenz und Expona GmbH, Bozen

          Gefördert von
CP      expona       Dr Marschner Stifung

 

       
           

 

 

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Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Maurizio Canfora, Generalkonsul der Republik Italien, Frankfurt am Main.