Sonderausstellung 14.10.2017 – 4.2.2018

La sacralità femminile.
Dee e Donne nella concezione religiosa degli Etruschi

Vortrag in italienischer Sprache. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Republik Italien, Frankfurt am Main

Dr. Fabrizio Burchianti, Museo Etrusco Guarnacci Volterra
24. Januar 2018, 18 Uhr

 

Gegner oder Verbündete? – Kelten als Nachbarn der Etrusker in Italien

(5. – 2. Jahrhundert v. Chr.)

Dr. Wolfgang David, Archäologisches Museum Frankfurt
31. Januar 2018, 18 Uhr, Karmeliterkirche

Die Etrusker in der Po-Ebene waren zunächst südliche Nachbarn der Kelten. Sie handelten sogar wiederholt gemeinsam als Verbündete im Kampf gegen die römische Expansion. Deutlicher als die spärlichen schriftlichen Quellen bezeugt der archäologische Befund die Koexistenz keltischer und etruskischer Bevölkerung nördlich des Apennin im 4./3. Jahrhundert v. Chr. und verdeutlicht die große Bedeutung dieser Kontaktzone zwischen „Barbaricum“ und antiken „Hochkulturen“ für die Kulturentwicklung nördlich der Alpen.

David

Keltische Krieger im Giebelfries von Civitalba bei Sassoferrato (Museum Ancona, Foto nach A. Violante, I Celti [1993] 119)

 

Schrott oder Wert – Ein römischer Hortfund aus Nida/Heddernheim erzählt

Laura Hasenstein B.A.
• 14. Februar 2018, 18 Uhr

Der römische Eisenhortfund aus der Stadt Nida (heute Frankfurt-Heddernheim) wurde 2005 in einer Grube unter dem Boden eines Steinkellers geborgen. Er lässt eine Datierung um die Mitte des 3. Jahrhunderts zu, in dessen Verlauf Nida zugrunde ging. Die Fundumstände der verschiedenen Gegenstände lassen auf ihre Funktion und ihre ehemaligen Besitzer schließen.

Eine Veranstaltung der Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt am Main e. V.

 

Tassilos Thesauri.
Die Schatzkunst am Hof des Baiernherzogs Tassilo III.

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Fachtagung
„Archäologie des Tassilokelches“

Tassilokelch

Prof. Dr. Egon Wamers, Bruchköbel
22. Februar 2018, 18 Uhr

794 wurde auf der Frankfurter Synode der Baiernherzog Tassilo III. von seinem Vetter Karl dem Großen in einem finalen Schauprozess vernichtet und seiner Herrschaft endgültig beraubt. Alles Andenken an ihn wurde gelöscht oder verfälscht. Bereits sechs Jahre zuvor waren er und seine gesamte Familie in der Pfalz Ingelheim gefangengenommen und in die Klosterhaft verbannt worden. Die Schatzkammern des glanzvollen Regenten aus den Residenzen Regensburg und Salzburg hatte Karl requirieren lassen. Was mit den Pretiosen geschah, ist unbekannt.

Kaum etwas ist von der Kunst am Hofe Tassilos erhalten geblieben: nur der Tassilokelch im Stift Kremsmünster und einige wenige Werke der Buchkunst. Der Vortrag versucht, weiteren Stücken aus Tassilos Schatzkammern nachzuspüren und die weitgehend vergessene Hofkunst zu rekonstruieren.

 

Die Kelten an der oberen Donau
(5. – 1. Jahrhundert v. Chr.)

Foto Vortrag David Manfred Eberlein

Dr. Wolfgang David, Archäologisches Museum Frankfurt
• 28. Februar 2018, 18 Uhr, Karmeliterkirche

Als erster erwähnte der griechische Geschichtsschreiber Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr. keltische Siedlungen an der oberen Donau. Heute gilt Süddeutschland als eine der wichtigsten Fundlandschaften der keltischen Archäologie. Ausgehend vom Oppidum von Manching, einer städtischen Siedlung am Donausüdufer beim heutigen Ingolstadt, stellt der Vortrag die Archäologie und Geschichte der Kelten in Südbayern vor.

Eine Veranstaltung der Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt am Main e. V.

 

Das spätantike Stadttor auf dem Kästrich in Mainz

Daniel Geißler M.A.
• 2. Mai, 2018, 18 Uhr

Auf dem Areal des römischen Legionslagers von Mainz wurden 1985 die Reste eines Stadttores entdeckt, das in der Spätantike aus Steinen des aufgegebenen Lagers errichtet wurde und zu den spätesten römischen Toranlagen nördlich der Alpen zu zählen ist.

Eine Veranstaltung der Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt am Main e. V.