Ab sofort können die Besucher im Archäologischen Museum Frankfurt das bedeutende römische Gräberfeld von Zeilsheim
„selbst erforschen": mithilfe eines neu installierten Touch-Screens sind zahlreiche Informationen sowie Bilder und Animationen abrufbar.

Insgesamt 44 römische Bestattungen hatte das Frankfurter Denkmalamt bei großflächigen Ausgrabungen in den Jahren 2004/2005 geborgen.
Seit einiger Zeit sind die wichtigsten Funde – unter anderen die geheimnisvolle Gesichtsurne aus Grab 28 – bereits thematisch inszeniert und in der Dauerausstellung des Museums integriert.

Bisher einmalig im rechtsrheinischen Limesgebiet ist die Erhaltung umfangreicher Architekturteile eines monumentalen Grabbaus. Unter anderem zeigt eine Computer-Animation die Rekonstruktion dieses Grabbaus, bei der die Steinfragmente fast spielerisch ihren Platz finden.
In anschaulicher Weise sind die vielschichtigen Forschungsergebnisse an der Medienstation für die Museumsbesucher zusammengestellt.
Empfehlenswert und thematisch vertiefend ist die Gesamtauswertung zum Gräberfeld von Zeilsheim in „Schriften des Archäologischen Museums",
Band 26, der Ende des Jahres erscheinen wird.

 

 

Gesichtsurne aus Grab 28